Sonntag 24.4.2010 3. Lauf der VLN am Nürburgring (52. ADAC ACAS H&R-Cup)
Der tötliche Unfall von Carl Friedrich Prinz zu Löwenstein 43 Jahre (Er schrieb sich immer als Leo Löwenstein ein), lässt viele Kritiker der VLN auf der “Grünen Hölle” aufhorchen. Wie konnte dieser tötliche Unfall in Zeiten der hohen Sicherheitsstandards passieren?
In der 22. Runde fuhr Löwenstein im Abschnitt Bergwerg Posten 124 (Hier hatte auch Niki Lauda seinen Feuerunfall) mit seinem Aston Martin GT4 mit der Startnummer ’83, auf langsamere Fahrzeuge auf. Beim Überholversuch zwischen den beiden Fahrzeugen, streifte der Aston Martin Gt von Leo Löwenstein das Linke Fahrzeug. Leo Löwenstein verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Aston Martin Gt4 stieg auf und überschlug sich in der Luft, beim Aufschlag mit dem Heck in die Leitplanke fing der Aston Feuer. Leo Löwenstein (Carl Friedrich Prinz zu Löwenstein) verlor das Bewusstsein und konnte sich somit nicht selbst aus dem brennenden Wagen befreien. Die Streckenposten brauchten laut Aussage des stellvertretenden Rennleiters der VLN, Hans Jürgen Hilgeland saage und schreibe 3 Minuten (Siehe Video) um Leo Löwenstein aus dem Wagen zu befreien. Leo Löwenstein, konnte nur Tot aus dem Wagen geborgen werden, er war in den 3 Minuten an einer Rauchgasvergiftung erstickt.
Jetzt stellt sich natürlich die Frage warum die Streckenposten 3 Minuten benötigt haben um ihn aus seinem Fahrzeug zu bergen? Drei Minuten mögen einem Laien nicht lange vorkommen, sind aber im Motorsport eine halbe Ewigkeit. Auf normalen Rennstrecken wie dem Hockenheimring (Dieser ist wesentlich kürzer und überschaubarer als die “Güne Hölle”) dauert es nicht länger als 30 Sekunden, bis eine Streckenposten am Fahrzeug ist. Warum waren die Streckenposten beim 3. Lauf der VLN auf dem Nürburgring nicht schneller zur Stelle.
Auf Youtube hatte ein angeblicher Streckenposten der VLN Berichten, das viele Streckenabschnitte aus Personalmangel nicht besetzt gewesen seien. Man kann nur hoffen, das dies im Streckenabschnitt Bergwerg an Posten 124 nicht der Fall gewesen ist.
Die Kriminalpolizei Koblenz hat alle 3 Unfallfahrzeuge sichergestellt und mit den Ermittlungen begonnen.
Schlagwörter: Aston Martin GT4, Leo Löwenstein, Nordschleife (Nürburgring), Tödlicher Unfall








Christian Paavo Spieker Antwort:
April 28th, 2010 at 22:41
Hallo Paul,
heisst das ihr konntet 2 Minuten nicht auf die andere Seite der Strecke? Gibt es an der Nordschleife bei der VLN eigentlich Flaggensignallampen oder geht es wirklich nur per Flaggen? Hätte das Rennen nicht sofort mit ROT abgebrochen werden?
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